Snap präsentiert neue SPECS AR-Brille
Snap hat SPECS vorgestellt, eine neue, eigenständige AR-Brille (Augmented Reality), entwickelt für KI, Unterhaltung, Arbeits-Tools und geteilte digitale Erlebnisse.
Für alle, die eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, ist der wichtigste Punkt: SPECS werden mit Fokus auf Sehkorrektur entwickelt.
Können SPECS mit Sehstärke verwendet werden?
Ja, aber über abnehmbare Korrektureinsätze. Snap sagt, dass SPECS einen breiten Bereich an Sehstärken unterstützen wird – sodass Nutzerinnen und Nutzer, die normalerweise Korrekturbrillen tragen, das Gerät möglicherweise an ihre Sehbedürfnisse anpassen können.
SPECS sind keine klassischen Korrekturbrillen. Im Rahmen selbst stecken Display und AR-Technologie; die Sehkorrektur erfolgt deshalb separat über Einsätze statt über normale Brillengläser mit Sehstärke.
Snap hat bislang weder die vollständige Liste der unterstützten Sehstärken veröffentlicht, noch den Preis der Einsätze genannt oder bestätigt, ob Optionen wie Gleitsicht oder Prismenkorrektur verfügbar sein werden.
Funktionieren SPECS mit Kontaktlinsen?
Ja. Kontaktlinsenträgerinnen und -träger sollten SPECS auch ohne Korrektureinsätze nutzen können – sofern die Kontaktlinsen die Sehschwäche bereits korrekt ausgleichen.
Für viele können Kontaktlinsen die einfachere Lösung sein, weil SPECS so wie vorgesehen im Gesicht sitzen, ohne dass eine zusätzliche optische Schicht dazukommt.
Darum ist das wichtig
Sehkorrektur ist eine praktische Hürde bei Smart Glasses. Ein Gerät kann auf dem Papier beeindruckend wirken – aber es muss für Menschen, die bereits eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, auch komfortabel funktionieren.
Snaps Unterstützung für Einsätze ist ein hilfreicher Schritt – die eigentliche Bewährungsprobe sind aber Sehstärkenbereich, Komfort, Preis und Verfügbarkeit.
SPECS können für 2’195 USD vorbestellt werden, mit einem rückerstattbaren Depot von 200 USD. Snap sagt, dass der Versand im Herbst in den USA, im Vereinigten Königreich und in Frankreich erwartet wird.